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241-11103 Eisenbahner im Bürgerkrieg - Der württembergische Bahnschutz 1919-23 als Miliz gegen Links

Von Eisenbahnern erwartet man im Allgemeinen, dass sie für einen reibungslosen Bahnverkehr sorgen - weniger, dass sie Kommunisten totschießen. Dass es dazu kam, hat wesentlich mit dem Aufbau einer eigenen Eisenbahnermiliz in der Weimarer Republik, dem sogenannten Bahnschutz, zu tun, der 1919 in Württemberg seinen Anfang nahm. Ursprünglich als Selbstschutzorganisation gedacht, entwickelte sich daraus sehr schnell eine bei politischen Unruhen wiederholt eingesetzte paramilitärische Truppe mit einseitiger Schlagrichtung gegen die radikale Linke und chronischer Blindheit auf dem rechten Auge. Die Geschichte dieser Formation ist ein Lehrstück über die Schwächen und Probleme der von Anfang an bedrohten ersten demokratischen Republik in Deutschland.
In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund, dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv

Kursort

Gok'scher Keller

Adresse: Schloßgartenstraße 2, Eingang Neckarsteige
72622 Nürtingen


Termine zum diesen Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
17.06.2024
Uhrzeit:
19:00 - 20:30 Uhr
Wo:
Schloßgartenstraße 2, Eingang Neckarsteige, Nürtingen, Hölderlinhaus, Gok´scher Keller