262-11211 Antifeminismus und Demokratie - Warum alte Rollenbilder uns alle betreffen
| Status | Plätze frei |
| Beginn | Do., 08.10.2026, 18:30 - 20:45 Uhr |
| Kursgebühr | 16,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
Kai Kaufmann
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Warum gewinnen traditionelle Geschlechterbilder und antifeministische Positionen weltweit wieder an Einfluss – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In dieser Veranstaltung wird der Blick auf politische, religiöse und kulturelle Bewegungen gerichtet, die Gleichstellung infrage stellen und eine Rückkehr zu festen Rollen propagieren.
Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick über die Emanzipationsbewegungen wird gezeigt, dass Antifeminismus eine wiederkehrende Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel ist.
Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Phänomene wie „Tradwives“, Online-Communities der „Manosphere“ oder antifeministische Narrative in sozialen Medien, die häufig Ausdruck tieferliegender Verunsicherungen sind.
Ergänzend wird beleuchtet, welche ideologischen Gemeinsamkeiten diese Bewegungen verbinden – von der Vorstellung einer „natürlichen Ordnung“ bis hin zur Angst vor dem Verlust traditioneller männlicher Rollen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen und „entzauberten“ Welt (Max Weber) wird deutlich, warum solche Positionen an Attraktivität gewinnen.
Abschließend wird diskutiert, welche Folgen antifeministische Entwicklungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Dabei wird deutlich, warum Gleichberechtigung und die Anerkennung pluraler Lebensweisen zentrale Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft sind.
Kursort
online
Adresse:
Online
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
08.10.2026
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Uhrzeit:
18:30 - 20:45 Uhr
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Wo:
online
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